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Prävention » Kinderärzte Kassel, Melchior, Nelleßen, Röhrich, Dann

Prävention

Geschrieben am 16. Okt 2013 | Kategorie  News aus der Praxis | von Ralph Melchior |

Von verschiedenen Seiten erhalten Sie teilweise sehr unterschiedliche Empfehlungen zu prophylaktischen Maßnahmen und zur Entwicklungsförderung Ihres Kindes. Leider weichen diese Empfehlungen immer häufiger von allgemein anerkanntem Vorgehen ab! Auf der Grundlage medizinischer Erkenntnisse und entsprechend den Empfehlungen der verantwortlichen Fachgesellschaften nehmen wir zu diesen Empfehlungen gerne Stellung:

Vitamin D: Ab dem 7. Lebenstag sollte jedes Kind täglich 1 Tablette mit 500 Einheiten Vitamin D erhalten. Dies dient der Vorbeugung der sogenannten Rachitis (Knochenerweichung), die insbesondere in der dunklen Jahreshälfte auftritt. Vitamin D macht keine Bauchschmerzen, keine Blähungen oder sonstigen Symptome.

Fluorid: Zur Kariesprophylaxe erhalten die Kinder mit dem Vitamin D 25µg Fluorid. Fluorid wird am besten in den Zahn eingebaut, wenn man es direkt auf den Zahn in Form von Zahnpasta aufbringt. Dies ist im ersten Lebensjahr nicht effizient möglich. Geschlucktes Fluorid wird in geringer Menge in den Zahn eingebaut. Seit es diese Prophylaxe gibt, ist Karies deutlich seltener geworden. Fluorid macht keine Bauchschmerzen, Blähungen oder sonstige unerwünschte Symptome. Die in der Tablette ebenfalls enthaltene Laktosemenge ist so gering, dass sie bei einem mit ausschließlich Milch ernährten Kind keine Relevanz hat, und somit ebenfalls keine Bauchschmerzen, Blähungen oder sonstige Symptome verursacht.

Impfungen dienen dem Schutz der Kinder vor schweren,oft lebensgefährlichen Erkrankungen. Der aktuelle Impfplan der STIKO (Ständige Impfkommission) sieht ein rationelles Konzept vor unter Verwendung moderner Impfstoffe mit möglichst wenigen Stichen. Wir orientieren uns an diesem Schema, stehen für Detailfragen gerne zur Verfügung, halten einen Verzicht auf Impfungen allerdings für unverantwortlich.

Die Einführung der Beikost soll eine Bereicherung des Nahrungsangebots für Ihr Kind sein. Dogmatische Äußerungen stören hier nur. Viele Empfehlungen der vergangenen Jahre führten zu großer Verwirrung ohne erkennbare Wirkung bei der Allergieprävention. Es ist sinnvoll Ihrem Kind ab dem 5. Monaten die erste Beikost in Form von Gemüsebrei anzubieten. Die Menge der Mahlzeit wird dabei durch das Kind festgelegt! Im weiteren Verlauf kann dann die zweite Mahlzeit als Obstgläschen gegeben werden. Gerne können Sie diese Nahrung selbst herstellen, sofern Sie sich über die Zusammensetzung informiert haben. Sehr wichtig ist das Verabreichen von Fleisch oder Fisch ab dem 6. Monat, da zu diesem Zeitpunkt die kindlichen Eisenspeicher aufgebraucht sind. Eisenmangel gefährdet die Entwicklung Ihres Kindes.
Es ist nicht sinnvoll, den Kindern z.B. gedünstetes Gemüse in die Hand zu geben, welches das Kind die Nahrung selbst zum Mund führen soll. Dies kann ein 4 Monate altes Kind nicht kontrollieren!